Freitag, 2. September 2022

Sandra (Geschichte einer Wollerziehung) Kapitel 5-8 (Deutsch)

 

Kapitel 5 “Die Veränderung”

 

Sandra war verzweifelt. Natürlich war ihr klar, dass sie Strafe verdient hatte, aber sie hatte gehofft, währende der Fahrt verpackt zu werden, womit sie sich in einer Art Halbschlaf der Hitze ihres Outfits hätte ein wenig entziehen können. Aber in der von ihr vorgeschlagenen Kleidung auf die sonnige Terrasse eines Restaurants zu gehen, erforderte all ihren Willen zum Gehorsam. Vor allem den Wollschal, noch dazu über die Kapuze des Mantels geschlungen, bereute sie nun zu tiefst. Hätte sie ihn nicht erwähnt, wäre sie dann zu milde mit sich gewesen? Diese Frage nagte an ihr, während sie sich die Kleidungsstücke aus ihrem Reisekoffer suchte, und sich Schicht für Schicht verpackte. Zwei Paar Handschuhe! Warum hatte sie so übertrieben?

 

In ihrem Innersten kannte sie die Antwort, sie wollte das Vertrauen ihres Masters zurück gewinnen, aber ihr Verstand und vor allem ihr Schamgefühl sträubten sich gegen diese erzwungene Selbstbestrafung. Trotzdem zog sie die drei Rollkragen bis hart unters Kinn, bevor sie die obersten Knöpfe ihres Mantels verschloss, die innen doppelt gefütterte Kapuze über den Kopf zog und den etwas dunkler gehaltenen Lambswool/Angora-Schal drei mal um ihren Hals wand. Sie achtete darauf, dass der Schal – wenn auch locker – Mund und Nase bedeckte, schlüpfte in ihre schwarzen Stiefeletten, stieg aus und verschloss den Transporter. Erst jetzt zog sie die beiden Paare Wollhandschuhe über, da sie befürchtet hatte, den Autoschlüssen sonst nicht verwenden zu können.

 

Im klimatisierten Van war ihr die Hitze des Tages noch gar nicht richtig bewusst geworden und traf sie daher fast wie ein Schlag. Mit gesengtem Kopf und unsicheren Schritten näherte sie sich der Terrasse. Da sie jetzt von Kopf bis Fuß in mehreren Schichten Wolle in verschiedenen dunklen Grautönen verpackt war, hatte die strahlende Sonne eine besonders rasche und intensive Wirkung und zudem hatte sich der schwarze Asphalt bereits stark erhitzt, und wirkte wie eine zusätzliche Wärmequelle von unten. Auch hatte ihr Mann den Wagen am hintersten Ende des Parkplatzes abgestellt. Deshalb hatte sie ursprünglich auch gedacht, sie würden gleich weiter fahren, und nun musste sie jetzt den Vorteil - sich fast unbemerkt umziehen zu können - mit einem rund 200 Meter Fußmarsch  über einen schattenlosen Parkplatz „bezahlen“.  Neben der Einfahrt bemerkte sie ein elektronisches Werbeplakat, dass zwischendurch auch die aktuelle Temperatur anzeigte. 85 Grad Fahrenheit, also 29 Grad im Schatten!

 

Als sie auf der Terrasse ankam, standen bereit kleine Schweißperlen auf ihrer Stirn – übrigens der einzigen sichtbaren Haut ihres Körpers. Vorsichtig nährte sie sich dem Tisch, an dem ihr Master mit dem Rücken zum Eingang unter einem Sonnenschirm sitzend die Aussicht genoss. Da sie unsicher war, ob und wo sie sich hinsetzen durfte, blieb sie stehen. Die anderen Gäste starrten Sandra mehr oder weniger unverhohlen an, und am liebsten wäre sie im Erdboden versunken. Sie streckte die Hand aus und hielt ihm die Wagenschlüssel entgegen, um so seine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Es schien ihr endlos zu dauern, bis er reagierte. Er musterte sie von Kopf bis Fuß, schien den angebotenen Schlüssel gar nicht zu bemerken und sagte mit harter Stimme, ohne sie anzusehen: „Du hast das Schultertuch vergessen“ Sandra wurde um eine weitere Schattierung dunkler im Gesicht und stammelte „aber das hab´ ich doch gar nicht ... das war doch nur..“ Mit einem eiskalten Blick sah er ihr direkt in die Augen, hob er den Kopf und wiederholte seine Bemerkung. „Ich sagte, du hast das Schultertuch vergessen!“

Er drehte demonstrativ das Handgelenk und befahl ihr mit schneidender Stimme „Du hast exakt eine Minute um mit dem Tuch hier zu stehen, los jetzt!“

 

Sandra war total geschockt. Diesen Ton und diesen Blick hatte sie noch nie bei ihrem Mann gesehen, nicht einmal wenn er sehr wütend war. Sie schloss die Faust um die Schlüssel, drehte sich um und ging, so schnell es der Rock und der Mantel erlaubten (beides reichte ihr schließlich bis zu den Knöcheln und war eng geschnitten) Richtung Platz. Die Worte ihres Masters wirbelten ihr kreuz und quer durch den Kopf, und sie war unfähig einen klaren Gedanken zu fassen. Nachdem sie den Wagen erreicht hatte, öffnete sie mit zitternder Hand die Tür, ergriff das dicke grau gemusterte Wolltuch und eilte zurück. Auf dem Weg zum Restaurant hüllte sie sich in das Tuch und war sich nicht klar, ob mehr als die befohlene Minute vergangen war, als sie schwer atmend und total verschwitzt den Tisch erreichte.

 

Diesmal reagierte er sofort. Ganz der zuvorkommende Ehemann stand er auf, und rückte ihr eine Stuhl zurecht. Erschöpft ließ sie sich nieder, diesmal nicht mehr überrascht über seine Wahl. Der Stuhl stand direkt in der prallen Sonne. Die Kellnerin nähert sich zögernd konnte ihr Erstaunen kaum verbergen, während sie Sandra nach ihren Wünschen fragte. Das war die nächste Gefahr für Sandra etwas falsch zu machen. Sie sehnte sich nach einem riesigen Glas Eistee oder auch nur Wasser, aber sie wagte nicht, ein erfrischendes Getränk zu bestellen. Gleichzeitig brachte sie es nicht fertig, in ihrem erhitzten Zustand auch noch ein warmes Getränk zu bestellen, so entschied sie sich für ein leises „Danke, im Moment möchte ich nichts“. Ihr Mann blickte erstaunt auf und meinte so laut, dass es auch die Kellnerin hören musste: „ Aber meine Liebe, du solltest unbedingt etwas trinken, so verschwitzt wie du sein musst, ist es dringend nötig, für Nachschub zu sorgen. Bringen sie meiner Frau doch bitte eine große Kanne heißen Kräutertee.“ Kopfschüttelnd entfernte sich die Kellnerin, und Sandra war den Tränen nahe. Sie hatte das Gefühl innerlich zu kochen, und ein heißer Tee war das Letzte, wonach ihr war.

 

„Während du dich umgezogen hast, habe ich mit Peter telefoniert. Du erinnerst dich sicher an Sir Peter. Er hat eine Menge Bekannte im Süden des Landes, und konnte mir eine Telefonnummer von einem „Studio“ in Tijuana, unmittelbar nach der Grenze geben. Und stell die vor, ich habe dort sofort jemanden gefunden, der bereit wäre, als unser Hausmädchen nach San Diego zu kommen. Sie heißt Danielle und will es zumindest versuchen. Erneut war Sandra verwirrt. Wenn es sich um die Art „Studio“ handelte, die sie vermutete, waren dort Dominas und Sex-Sklavinnen, aber doch keine qualifizierten Hausmädchen zu finden. Und da sich ihr Mann bisher noch nie um die Putzfrau oder ähnliche Dinge gekümmert hatte, wagte sie trotz ihres Zustandes einen Protest. „Glaubst du wirklich, eine dieser „Damen“ versteht etwas von Haushaltsführung? Mit den lackierten Fingernägeln können die doch nicht mal einen Geschirrspüler ausräumen“

 

„Das muss sie auch nicht können mein Schatz. Denn das wird ausschließlich DEINE Aufgabe sein. Danielle ist nur dazu da, DICH zu überwachen. Sie wird deine Erziehung nach meinen Wünschen vervollständigen, und darauf achten, dass du die Bekleidungsstrafen, die du erhalten wirst, befolgst. DU wirst SIE bedienen dürfen und ihre Anweisungen bis auf die letzte Wollfaser erfüllen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kapitel 6 „Der Plan“

 

Sandra hatte zwar gut zugehört, doch trotzdem dauerte es eine Weile, bis sie den Sinn der Worte begriffen hatte. Ihr Mann wollte einer wildfremden Frau die totale Kontrolle über sie übertragen. Inzwischen war die Kellnerin zurückgekehrt, und sie saß vor einer Tasse dampfenden Tee. „Hast du Hunger?“ fragte er, selbst an einem Sandwich kauend und erhielt nur ein Kopfschütteln als Antwort. „Dann nimm eine der Tabletten, die ich dir besorgt habe, trink deinen Tee aus, und warte dann im Wagen auf mich. Fenster und Türen bleiben geschlossen und die Klimaanlage abgeschaltet, verstanden?“ Sandra sah die Packung mit  dem Marathonläufer auf dem Etikett, und wusste, das sie Salz, Mineralstoffe usw. bekommen sollte, um bei der Schwitzkur nicht umzukippen. Sie trank den Tee so rasch es eben ging, und verließ das Restaurant ohne sich umzusehen. Der Wagen stand mittlerweile ebenfalls in der Prallen Sonne und hinter dem Glas fehlte die sanfte Briese vom Meer saß, hatte sie das Gefühl, gebraten zu werden. Nach einer Ewigkeit erschien ihr Mann offensichtlich gut gelaunt, und erklärte, er habe in San Francisco ein Zimmer im Hilton gebucht, wo sie die Nacht verbringen würden. Dazu waren rund 4 Stunden Fahrt erforderlich, und da er ihre Angewohnheit kannte, einfach zu dösen während er fuhr, befahl er ihr, kerzengerade zu sitzen und  jede Meilenangabe auf  den Schildern genau zu verfolgen. „Wenn ich dann Fragen dazu stelle, und du sie nicht beantworten kannst, wird das die heutige Nachtstrafe erhöhen. So saß Sandra aufrecht, ohne sich anzulehnen im Wagen und war beim Eintreffen im Hotel total geschafft.

 

Bei der Anmeldung in der Hotellobby wurde sie erneut vom Personal heimlich und von den Gästen unverhohlen angestarrt. Zu ihrer auffälligen Kleidung kam nun auch noch der dicken Woll-Catsuit und das Strafkleid aus schwarzem Fleece-Stoff mit den Metallringen an den Armen aus dem letzten Karton, die sie beide offen über den Arm gelegt tragen musste. Als sie endlich das Zimmer erreichten, hatte Sandra nur mehr den Wunsch zu schlafen um diesen Albtraum zumindest für ein paar Stunden vergessen zu können. Leider hatte ihr Mann andere Vorstellungen für den Abend. Kaum waren sie auf dem Zimmer angelangt, fesselte er ihr die Arme mit Handschellen, verband ihr mit einem weiteren Schal die Augen und ließe mit samt dem Mantel und dem Schultertuch mitten im Raum nieder knien. Er setzte sich gemütlich aufs Bett und begann im Plauderton: „Eigentlich hatte ich mir unsere Reise ein wenig anders vorgestellt, und erst für San Diego entsprechende Pläne mit dir gehabt“. Sandra hob den Kopf ein wenig, sagte aber kein Wort dazu. „Ich hielt das kommende Jahr für eine glänzende Gelegenheit, deine Woll-Erziehung zu perfektionieren, aber ich dachte eigentlich auch, dir dabei ein wenig Erleichterung bieten zu können. Du erhältst deiner Erziehung weit weg von unseren langjährigen Nachbarn und Freunden erhalten, und ersparst dir so eine Menge für dich peinliche Situationen. Außerdem wären dir durch das Dienstmädchen ein Teil der körperlichen Anstrengungen erspart worden. Natürlich war da der Hintergedanke, wie stark deine Demut und vor allem dein Gehorsam in einem südlicheren Klima sein würde, und wie weit ich dir dabei ohne Aufsicht würde vertrauen können. Bedauerlicher Weise hast du die Probe aufs Exempel bereits in Seattle verpatzt. Daher habe ich meinen Plan sowohl für die Reise als auch – wie bereits gesagt – für San Diego ein wenig geändert. Glaube also bloß nicht, dass es mit der Kleidung, die du jetzt trägst, getan ist!“

 

Dann rief er die Hausdame des Hotels an und bat sie aufs Zimmer. Als sie eintrat, zuckte sie beim Anblick Sandras zwar sichtbar zusammen,  fing sich aber rasch und fragte höflich nach den Wünschen. „Haben sie leistungsstarke Heizdecken im Haus?“ „Nun ja, für den Winter haben wir ein paar Exemplare aber ...“ Sandras Mann unterbrach die Hausdame und meinte, „Ein Hotel ihrer Qualität ist sicher flexibel genug, die Decken auch jetzt aufzutreiben, lassen sie also bitte zwei Stück in unser Zimmer bringen, zusammen mit einem halben Duzend der Flauschdecken, die sie in den Baumwoll-Laken als Bettdecke verwenden, danke“. Die Hausdame verließ zögernd das Zimmer, erfüllte jedoch den ungewöhnlichen Wunsch des Gastes prompt. So kam bald darauf ein Zimmermädchen mit dem Stapel Decken und fragte, wie sie die beiden Betten richten sollte. „Nur ein Bett bitte, mit beiden Heizdecken und allen Flauschdecken darauf, bitte“ hörte Sandra ihren Mann sagen. Sie fühlte förmlich den Blick des Zimmermädchens, und wäre am liebsten unterm Bett verschwunden.

 

Die Anzahl Decken war ihr mittlerweile fast schon gleichgültig und das schien auch ihr Master zu wissen. Offensichtlich ging es ihm mehr um die Demütigung vor dem Hotelpersonal, als um die zusätzlichen Schichten. Trotzdem war sie beim Gedanken an den Catsuit und das Strafkleid sicher, der Abend und die Nacht würde noch einige Unannehmlichkeiten bringen.

 

 


Kapitel 7 „Das Bad“

 

Als das Zimmermädchen gegangen war, öffnete Sandras Master die Handschellen, nahm ihr beide Schals vom Gesicht und schob ihr die dicke Kapuze vom Kopf. Sandras Haar war – wie nicht anders zu erwarten – feucht, strähnig, und hatte in der Wollverpackung viel an Attraktivität eingebüßt. „Geh ins Bad und zieh dich aus, mein Schatz, du brauchst dringend ein Bad, bevor wir zum Dinner gehen können“. Sandra war zwar froh über die Aussicht, aus der total verschwitzten Kleidung zu kommen, und noch dazu baden zu dürfen, aber danach hätte sie den Abend viel lieber am Zimmer verbracht. Sie war völlig fertig und hatte trotz der 6 Dosen isotonisches Getränk die sie während der Fahrt hatte trinken dürfen nur noch den Wunsch nach einer Flasche Mineralwasser und einem Bett. Eigentlich ging sie ja gerne aus, aber nach der Tortur war sie einfach zu erschöpft, und in Anbetracht der zu erwartenden Kleidung überhaupt nicht begeistert davon. Trotzdem ging sie wortlos und gehorsam ins Bad, denn die ganze Haltung ihres Mannes ließ keinen Zweifel daran, das sie Befehlen zu gehorchen und nicht Vorschläge zu kommentieren hatte. 

 

Als sie nackt im Bad stand, erschien ihr Master in der Tür und befahl Sandra, in die Wanne zu steigen. „Du wirst dich jetzt hinsetzen, die Arme hinterm Rücken verschränken, so dass die Fingerspitzen der rechten Hand bis zum Ellenbogen der Linken reichen und umgekehrt. Dann lehnst du dich zurück und rutscht möglichst tief in die Wanne“. Sandra befolgte die Anweisung  und bemerkte, dass die Wanne zwar für Hotelstandards verhältnismäßig lang aber eher schmal gebaut war. Dadurch blockierten die seitlichen Wände und ihr eigener Körper  ihre Arme und ohne eine Gewichtsverlagerung konnte sie die Arme nicht mehr unter dem Körper hervorziehen. Als nächstes ergriff er den Gürtel eines Hotelbademantels, fesselte damit ihre Beine und befestigte das Ende des Gürtels an der Brausestange am Fußende der Wanne. Der Gürtel war so gespannt, dass Sandras gefesselte und ausgestreckte Beine den Boden der Wanne nicht mehr berührten. Damit fehlte ihr die Möglichkeit sich mit den Beinen abzustützen um  ihr Becken anzuheben und dadurch wiederum waren ihre Arme endgültig, wenn auch ziemlich unbequem am Rücken fixiert.

 

Sandras Master warf noch einen kurzen Blick auf sein Arrangement, und drehte den Heißwasserhahn bis zum Anschlag auf.  Dann verließ mit den Worten „du wirst dich nicht bewegen und ich will keinen Laut von dir hören“ das Badezimmer. Sandra hob den Kopf so gut es ging und starrte den Wasserhahn wie hypnotisiert an. Das konnte er doch nicht tun? Der Wasserstrahl ging nur knapp an ihren Hüften vorbei, und durch ihre gestreckte Lage in der Wanne umspülte sie fast augenblicklich das viel zu warme Wasser. Es dauerte gar nicht lange, und sie begann - so gut es ohne Hilfe von Armen und Beine ging – zu zappeln und dabei leicht zu stöhnen. Der Erfolg den sie damit erzielte war allerdings nicht in ihrem Sinne. Zum einen entstanden durch die Bewegungen Wellen, die ihr das noch niedrige heiße Wasser auf noch trockene Körperpartien schwemmte und zum anderen erschien ihr Mann in der Tür und schüttelte missbilligend den Kopf. „Ich hab doch gesagt, du sollst still sein und liegen, und du gehorchst schon wieder nicht!“ „Das Wasser ist zu heiß! Bitte, Sir, ich halt das nicht aus. Bitte!!“ „Na, wie du meinst, dann muss ich mich eben selbst darum kümmern. Ich stelle jetzt das heiße Wasser ab. Aber ich warne dich, wenn du anschließend noch einen Laut von dir gibst, wirst du es wirklich bereuen“. Dann ging er zum Wasserhahn, und drehte ihn von heiß auf kalt ohne den Strahl abzudrehen. Anschließend nahm der den Brausekopf vom Haken und legte den Hebel für den Duschschlauch um. Das Wasser aus der Dusche wurde sehr rasch kalt,  und auch das warme Wasser in der Wanne begann sich abzukühlen. Nun begann er, zu erst bei den Füßen, den Wasserstrahl direkt auf Sandra zu richten. Nach und nach duschte er so den ganzen Körper der wehrlosen Frau.

 

Obwohl das kalt Wasser im ersten Moment angenehm war, ihr Körper war noch -teils vom heißen Wasser und teils von der warmen Kleidung – aufgeheizt, wurde der harte Strahl aus der Dusche doch zunehmend unangenehmer, und er fuhr fort, bis sie fast bis zum Kinn im kalten Wasser lag.

 

Als er das Wasser abstellte, ihre Fesseln löste und sie mit einem Shampoo alleine ließ, saß sie zitternd in der Wanne, und war sich plötzlich bewusst, wie gründlich sich ihre Beziehung verändert hatte. Sie machte sich fertig und stand wenig später nur mit einem Badetuch bedeckt und dank der Klimaanlage im Zimmer leicht fröstelnd vorm Bett. Dort lagen säuberlich geschlichtet eines ihrer Angorakleider und passende lange Angorastrümpfe. Leider wusste Sandra, dass das Kleid nur Außen aus Angorawolle, innen aber aus kratziger Schurwolle gefertigt war. Das Gleiche galt für die Overknees. Obwohl das Outfit hinsichtlich der Wärme weit weniger schlimm war, als sie befürchtet hatte, waren die gewählten Stücke trotzdem der Gipfel der Unannehmlichkeit. Beim Anziehen empfand ihre, durch das kalte Wasser sensibilisierte Haut die feinen Haare der Schurwolle wie kleine Nadelstiche, und da sich absolut nichts darunter tragen durfte, und das Kleid einen sehr engen Rollkragen hatte, der doppelt umgeschlagen noch bis hart unters Kinn reichte, war dieses Gefühl am ganzen Körper spürbar.

 

Sie zog ihre Schuhe an, und ging zusammen mit ihrem Mann ins Hotelrestaurant, wohl wissend, dass sie sich nicht im Geringsten für die Speisekarte würde interessieren können. 

 

 


Kapitel 8 „Die Nacht“

 

Wie erwartet, war Sandra extrem unruhig. Die Schurwolle im Kleid und in den Strümpfen schien von Minute zu Minute kratziger zu werden. Das leicht dunstige, aber noch nicht schweißnasse Klima in den Sachen bewirkte, das die Wolle ein Maximum an Irritation erzeugte, und jede Bewegung die sie bei Tisch machte, schien den Schwerpunkt des Juckreizes an eine neue – noch unzugänglicher Stelle – zu verlagern. Sandra beschränkte sich auf ein leichtes Abendessen und trank, soviel sie konnte. Naturgemäß war sie durch die Unsicherheit, die Unbequemlichkeiten und die vorher nicht gekannte Angst keine gute Gesellschaft bei Tisch, und so gingen sie bald zurück aufs Zimmer.

 

Dort angekommen durfte sie nochmals ins Bad und musste sich dann für die Nacht einkleiden. Wie sie erwartet hatte, kamen der Catsuit UND das Strafkleid zum Einsatz, und bevor sie die Kapuze des Kleides über den Kopf zog, erkannte sie unter den, am ganzen Bett ausgebreiteten Decken ihren Woll-Schlafsack. Sie besaß mehrere Exemplare, sowohl  eng geschnittene Mumien-Daunenschlafsäcke mit zusätzlichem Polar-Fleece-Futter als auch breiter geschnittene Formen, aus verschiedenen Materialien. Hier glaubte sie einen ihrer Wollschlafsäcke in mittlerer Breite komplett geöffnet unter den Decken zu erkennen.

Als sie die Kapuze aufgesetzt hatte, und so durch den dicken Fleece-Stoff  absolut nichts mehr sehen konnte, musste sie sich auf die Heizdecke in der Mitte des Bettes legen, und ihre Arme seitlich an den Körper pressen. Ihr Master verschloss die D-Ringe an den Handgelenken ihres Kleides mit den Gegenstücken in Hüfthöhe und zog eine im Saum eingearbeitete Kordel fest zusammen. Dann breitete er die zweite Heizdecke über sie und begann die versetzt aufgelegten Decken abwechselnd von links und rechts über ihren Körper zu schlagen. Dabei nahm er auch auf ihren Kopf kaum Rücksicht, und sie musste, um den Druck auf dem verpackten Gesicht zu mindern, den Kopf so weit wie möglich in den Nacken pressen. Als sie leise ein Zipp-Geräusch hörte, und sich ihr Kokon aus Decken gleichzeitig  enger an den Körper presste, hat sie die Bestätigung, dass ihr Mann während ihres Bades beim Transporter gewesen war.

 

Zum Abschluss setzte er sich an den Rand des Bettes und fragte sie: Ich sehe gerade, dass die Heizdecken die wir bekommen haben, 6 Leistungsstufen haben.

Wie soll ich sie dir den einstellen mein Schatz.“ Trotz der vielen Schichten zwischen Ihnen konnte sie  den Sarkasmus in seinen Worten deutlich hören, und ihr war klar, erneut in der Falle zu stecken. Würde sie Stufe „0-2“ vorschlagen würde ihn das verärgern, bei „3-4“ war sie nicht sicher, wie er reagieren würde, und bei „5“ oder gar „6“ wusste sie, wie SIE reagieren würde. „Wie du es für richtig hältst, Sir“ erschien ihr daher als die beste Antwort. „Ich sehe, du beginnst zu begreifen, und nun gute Nacht“ erwiderte ihr Mann, stellte ohne ihr noch etwas zu sagen bei beiden Decken die höchste Stufe ein und machte es sich vor dem Fernseher bequem. Als Sandra nach kurzer Zeit begann unruhig zu werden, aber es doch nicht nochmals – wie im Bad – wagte laut zu werden reduzierte ihr Master die Einstellung auf 2 und nahm sich vor, die Marke der Heizdecke im Gedächtnis zu behalten,  vielleicht um dieses leistungsstarke Exemplar zum Geburtstag zu schenken?

 


1 Kommentar:

  1. let's continue your story again, I am very grateful and really enjoy your stories

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